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Die Hippiehöhlen von Matala

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Die Hippiehöhlen von Matala: Geschichte, Highlights & Insider-Tipps

Das kleine Fischerdorf Matala an der Südküste Kretas hat weniger als 100 ständige Einwohner und ist dennoch weltberühmt. Seine Bekanntheit verdankt der Ort vor allem den 1960er- und 1970er-Jahren, als sich hier eine große Hippie-Kommune niederließ – darunter Weltstars wie Bob Dylan und Cat Stevens. Die prägenden Wohnhöhlen in den steilen Felswänden machen Matala bis heute zu einem einzigartigen Reiseziel.

Die Entstehung der Höhlen & der Zauber von Matala Beach

Die einzigartige Geologie der Bucht ermöglichte es den Menschen bereits in der Antike, Kammern und Höhlen in das weiche Sandsteingestein der Felswand zu hauen:

  • Antike Nutzung: Ursprünglich dienten die Höhlen in römischer und frühchristlicher Zeit als Grabstätten.
  • Hippie-Ära: In den späten 60er-Jahren wurden die Antikengräber von Aussteigern aus aller Welt als Wohnhöhlen wiederentdeckt und bezogen.
  • Matala heute: Das einst verschlafene Dorf bietet heute eine lebendige Promenade direkt am Strand mit Fischtavernen, Restaurants, Cafés und glasklarem Wasser.

Sehenswürdigkeiten & Highlights rund um Matala

Neben der Erkundung der Höhlen bietet die Umgebung von Matala spektakuläre Natur und Strände:

  1. Die Höhlen von Matala: Die weltberühmten Felshöhlen liegen direkt an der nördlichen Seite des Hauptstrandes und können besichtigt werden.
  2. Traumhafter Sonnenuntergang: Vom Strand aus bietet sich am Abend ein beeindruckender Blick auf die Sonne, die neben den vorgelagerten Paximadia-Inseln („Brötchen-Inseln“) im Libyschen Meer versinkt.
  3. Red Beach (Roter Strand): Direkt südlich von Matala gelegen und über einen Wanderweg erreichbar, der am südlichen Ende der Bucht beginnt.
  4. Kommos & Kalamaki Beach: Etwa zwei Kilometer nördlich erstreckt sich ein langer Sand- und Kieselstrand in der weiten Messara-Bucht. Am südlichen Ende liegt die antike Ausgrabungsstätte Kommos (der ehemalige Hafen von Phaistos). Hinweis: Achte am Strand auf die geschützten Nistplätze der Unechten Karettschildkröte (Caretta caretta).

Bilder und Text: Christoph Helfrich

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