Kreta News – 7. Oktober 2026

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Schadensaufnahme nach den schweren Unwettern geht weiter

Nach den außergewöhnlich starken Regenfällen vom 1. bis 4. Oktober konzentriert sich Kreta weiterhin auf die Erfassung der Schäden und die Wiederherstellung der betroffenen Infrastruktur.

Besonders betroffen sind weiterhin Gebiete in den Regionalbezirken Rethymnon, Lasithi, Heraklion und Chania. Erfasst werden unter anderem Schäden an Straßen, landwirtschaftlichen Flächen, Gebäuden, Versorgungsanlagen und Unternehmen.

Eine abschließende Gesamtschadenssumme liegt derzeit noch nicht vor.

Behörden setzen Schadensaufnahme in den betroffenen Regionen fort

Die staatlichen und regionalen Stellen führen weiterhin Vor-Ort-Besichtigungen in den besonders stark betroffenen Gebieten durch.

Am Dienstag wurde erneut bestätigt, dass die Aufnahme der Schäden beschleunigt werden soll. Die zuständigen Stellen arbeiten dabei mit den Gemeinden und der Region Kreta zusammen.

Für betroffene Unternehmen wurde ebenfalls eine gesonderte Erfassung eingerichtet. Damit sollen Schäden an Betrieben nach dem Unwetterereignis vom 1. bis 4. Oktober dokumentiert werden.

Unterstützung und Wiederherstellung werden vorbereitet

Das griechische Ministerium für Klimakrise und Zivilschutz hat nach dem Besuch des Regierungsteams auf Kreta eine beschleunigte Bearbeitung der Schadensfälle angekündigt.

Zusätzliche Baumaschinen sollen über das staatliche Programm AIGIS bereitgestellt werden. Sie sollen bei der Wiederherstellung beschädigter Infrastruktur in den betroffenen Regionen eingesetzt werden.

Die angekündigten Maßnahmen befinden sich in der Umsetzungs- beziehungsweise Vorbereitungsphase. Eine vollständige Wiederherstellung der Schäden ist damit noch nicht erreicht.

Mylopotamos bleibt eines der am stärksten betroffenen Gebiete

Im Berggebiet von Mylopotamos im Regionalbezirk Rethymnon sind die Folgen der Überschwemmungen weiterhin besonders deutlich.

Vor allem Zoniana, Livadia und weitere Orte waren von großen Wassermengen, Schlamm und Geröll betroffen. Straßen und Teile der Infrastruktur wurden beschädigt.

Die laufenden Arbeiten dienen unter anderem dazu, Verkehrswege wieder sicher nutzbar zu machen und Schäden an der örtlichen Infrastruktur zu erfassen.

Auch das Lasithi-Plateau schwer getroffen

Das Lasithi-Plateau gehört weiterhin zu den Gebieten mit erheblichen Unwetterschäden.

Die starken Niederschläge haben landwirtschaftliche Flächen überflutet und Straßen sowie landwirtschaftlich genutzte Wege beeinträchtigt. Besonders betroffen sind Anbauflächen, auf denen erhebliche Mengen Wasser standen.

Die genaue Höhe der landwirtschaftlichen Schäden wird weiterhin ermittelt.

Ierapetra und Ferma weiterhin im Fokus

Auch im Raum Ierapetra und Ferma laufen die Untersuchungen der Unwetterschäden weiter.

Während der schweren Wetterlage mussten dort zahlreiche Menschen aus gefährdeten Situationen gerettet werden. Die Wassermassen beeinträchtigten Straßen und weitere Infrastruktur.

Die Wiederherstellung der Verkehrsverbindungen gehört weiterhin zu den vorrangigen Aufgaben in den betroffenen Bereichen.

Copernicus unterstützt die Schadensbewertung

Die Europäische Union unterstützt die Schadensaufnahme auf Kreta mit dem Copernicus Emergency Management Service.

Die Aktivierung wurde am 4. Oktober offiziell bestätigt. Mithilfe von Satellitendaten werden von den Überschwemmungen betroffene Gebiete kartiert.

Die daraus gewonnenen Karten und Daten sollen den zuständigen Behörden bei der Bewertung der Schäden und bei der Planung weiterer Maßnahmen helfen.

Straßen nach den Überschwemmungen weiterhin mit Vorsicht befahren

Die Wetterlage hat sich inzwischen deutlich beruhigt. Trotzdem können Straßen in den besonders betroffenen Regionen weiterhin durch Schlamm, Geröll, beschädigte Fahrbahnen oder laufende Reparaturarbeiten beeinträchtigt sein.

Dies betrifft insbesondere Bergregionen und Straßen, die während der Unwetter von Wasser oder Erdrutschen betroffen waren.

Urlauber mit Mietwagen sollten Absperrungen beachten und beschädigte oder nicht freigegebene Straßen nicht befahren.

Samaria-Schlucht bleibt nach den Unwettern geschlossen

Die Samaria-Schlucht bleibt nach den schweren Regenfällen weiterhin geschlossen.

Die starken Wassermengen haben die Bedingungen innerhalb der Schlucht erheblich verändert. Vor einer Wiederöffnung müssen die Wege und die Infrastruktur überprüft und die Sicherheit für Besucher bewertet werden.

Auch andere Schluchten und Wanderwege können nach den außergewöhnlichen Niederschlagsmengen weiterhin beeinträchtigt sein.

Urlauber sollten deshalb ausschließlich offiziell freigegebene Wege nutzen.

Wetter auf Kreta heute deutlich ruhiger

Nach den schweren Unwettern hat sich das Wetter auf Kreta deutlich verbessert.

Für Mittwoch, 7. Oktober, wird überwiegend freundliches und weitgehend trockenes Wetter erwartet. Die Temperaturen steigen im Vergleich zu den deutlich kühleren Tagen unmittelbar nach der Unwetterlage wieder an.

Nach den aktuellen Vorhersagen bleibt das Wetter zunächst stabiler. Die Entwicklung kann sich jedoch insbesondere im Herbst kurzfristig verändern.

Böden bleiben nach den Regenfällen gesättigt

Trotz der Wetterbesserung besteht in den besonders betroffenen Regionen weiterhin eine erhöhte Vorsichtspflicht.

Die außergewöhnlich hohen Niederschlagsmengen haben die Böden stark mit Wasser gesättigt. Dadurch können auch nach dem Ende der stärksten Regenfälle lokal Wasseransammlungen, kleinere Erdrutsche oder Geröllabgänge auftreten.

Besonders in Bergregionen sollten Autofahrer deshalb weiterhin aufmerksam fahren.

Flugverkehr nach der Unwetterlage wieder im normalen Betrieb

Die starken Regenfälle und Gewitter hatten während der Unwetterlage Auswirkungen auf den Flugverkehr nach Kreta.

Mit der Wetterberuhigung hat sich die Situation inzwischen deutlich verbessert. Eine allgemeine Sperrung der Flughäfen Heraklion oder Chania besteht nach dem derzeit überprüfbaren Stand nicht.

Reisende sollten bei einzelnen Flügen trotzdem den aktuellen Status ihrer Verbindung prüfen, da kurzfristige Änderungen durch Wetter oder betriebliche Gründe weiterhin möglich sind.

Flughafen Heraklion meldet starke Septemberzahlen

Der internationale Flughafen Heraklion hat im September 2026 mehr als 1,53 Millionen Passagiere abgefertigt.

Nach den veröffentlichten Verkehrsdaten stiegen die internationalen Ankünfte im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,1 Prozent.

Die Zahlen zeigen, dass die touristische Nachfrage auf Kreta auch im September auf hohem Niveau blieb. Sie beziehen sich auf den gesamten Monat September und stellen keine Prognose für die verbleibenden Wochen der Saison dar.

Hafen und Flughafen Heraklion vereinbaren Zusammenarbeit

Der Hafen von Heraklion und der internationale Flughafen Heraklion haben eine strategische Zusammenarbeit vereinbart.

Ziel der Vereinbarung sind gemeinsame Maßnahmen zur Verbesserung der touristischen und verkehrlichen Vernetzung sowie zur Stärkung der internationalen Position Heraklions.

Die Zusammenarbeit betrifft insbesondere die Verbindung von Flug- und Kreuzfahrttourismus sowie gemeinsame Maßnahmen im Bereich Verkehr und Tourismus.

Touristische Saison auf Kreta läuft weiter

Die touristische Saison auf Kreta ist Anfang Oktober weiterhin aktiv.

Nach aktuellen Branchenangaben wird auf der Insel auch nach dem September mit einer relevanten touristischen Nachfrage gerechnet. Ein Teil der Hotels soll noch über den Oktober hinaus geöffnet bleiben.

Die tatsächliche Auslastung unterscheidet sich jedoch je nach Region und Betrieb. Allgemeine Angaben zur Saisonentwicklung sind deshalb nicht auf jedes einzelne Hotel übertragbar.

Veranstaltung in Chania heute

Heute, Mittwoch, 7. Oktober 2026, findet im Megalo Arsenali in Chania eine Veranstaltung der 7. Gesundheitsregion Kreta zum Thema Übergewicht statt.

Die Veranstaltung beginnt um 11:00 Uhr und richtet sich der offiziellen Ankündigung zufolge an die Öffentlichkeit.

Kulturveranstaltung im Kloster Arkadi

Heute findet außerdem im Kloster Arkadi eine Veranstaltung unter dem Titel „Μετά τῷ Θεῷ: Η προστασία του ανθρωπίνου προσώπου στη μεταεποχή“ statt.

Die Veranstaltung ist Teil des kulturellen Programms rund um das 160-jährige Gedenken an die Arkadi-Freiwilligenopfer.

Was Urlauber heute beachten sollten

Die akute Unwetterlage ist vorbei und das Wetter hat sich deutlich beruhigt. Die Folgen der Überschwemmungen sind jedoch noch nicht vollständig beseitigt.

In den besonders betroffenen Gebieten von Mylopotamos, Ierapetra, Lasithi und weiteren Regionen können Straßen und Wege weiterhin beschädigt oder durch Reparaturarbeiten beeinträchtigt sein.

Die Samaria-Schlucht bleibt geschlossen. Auch andere Schluchten und Wanderwege sollten nur genutzt werden, wenn sie offiziell freigegeben sind.

Für Fahrten ins Bergland empfiehlt sich weiterhin besondere Vorsicht. Sperrungen und Absperrungen sollten unbedingt beachtet und nicht umfahren werden.

Stand: 7. Oktober 2026

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