- Strecke: 22,00 Km
- Zeit: 06:30
- Höhenunterschied: 800 m
- Schwer
Samaria-Schlucht bei Agia Roumeli: Kretas spektakulärstes Naturwunder
Die berühmte Samaria-Schlucht im Südwesten Kretas gilt als die wohl schönste und eindrucksvollste Schlucht der gesamten Insel. Mit einer Länge von rund 17 Kilometern gehört sie zudem zu den längsten Canyons Europas und zieht Outdoor-Begeisterte aus aller Welt an.
Routenverlauf & Das Highlight “Eiserne Pforte”
Die klassische Route führt spektakulär vom Hochplateau hinab bis an die Südküste:
- Höhenunterschied & Ziel: Die Wanderung startet auf etwa 1.200 Metern Höhe auf der Omalos-Hochebene und verläuft stetig bergab bis zum Küstenort Agia Roumeli am Libyschen Meer.
- Die “Eiserne Pforte”: Das absolute Highlight der Tour ist eine dramatische Engstelle kurz vor dem Ende der Schlucht. Hier ragen die massiven Felswände beidseitig über 60 Meter senkrecht in den Himmel, während die Passage selbst nur wenige Meter breit ist.
Tourenplanung & Wichtige Verhaltensregeln
Für die Begehung der Samaria-Schlucht sollten einige organisatorische Dinge beachtet werden:
- Geführt oder Individuell: Zahlreiche Hotels und lokale Reisebüros bieten durchorganisierte Tagesausflüge von Nord nach Süd an. Die Schlucht kann jedoch ebenso individuell erwandert werden.
- Süd-Nord-Variante: Wer den anstrengenden Aufstieg von Agia Roumeli hinauf wagen möchte, sollte eine Übernachtung im Küstenort einplanen.
- Übernachtungsverbot: Das Campieren und Übernachten innerhalb des Nationalparks ist strengstens untersagt!
- Besucheraufkommen: In der Hochsaison durchqueren täglich bis zu 4.000 Menschen die Schlucht – ein frühzeitiger Aufbruch am Morgen ist daher ratsam.
Bilder und Text: Claudia Kleemann
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Da man die Schlucht ausser am Ein und Ausgang nicht verlassen kann, was bedeutet, dass man im Falle einer Verletzung trotzdem weiter muss, stehen alle paar Km Ranger bereit.
Die können notfalls auch für einen Weitertransport via Muli sorgen.
In der Mitte, in dem ehemaligen Dorf Samaria, steht auch ein Arzt bereit.
Dafür kostet die Schlucht 10 Euro Eintritt.
Ein angemessener Preis, wenn man bedenkt welch ein Aufwand hier getrieben werden muss, für die Versorgung und Absicherung der Wanderer. Die Eintrittskarten sind übrigens nummeriert und müssen am Ausgang erneut vorgezeigt werden. Das dient der Sicherstellung, dass niemand in der Schlucht vergessen wird und womöglich verletzt irgendwo liegen geblieben ist.
An dieser Stelle mal Zeit für ein Dankeschön für die tolle Arbeit der Ranger.
Übrigens:
Es gibt an jeder Station die Möglichkeit die Wasserflaschen wieder aufzufüllen. Und als Tipp Elektrolyte mitnehmen und ins Wasser mischen.