Skotino Höhle (Agia Paraskevi) bei Gouves: Erkundung, Ausrüstung & Insider-Tipps
Die Skotino Höhle – auch bekannt als Agia Paraskevi Höhle – zählt zu den größten und faszinierendsten Höhlen auf Kreta. Auf einem malerischen Hügel nahe Gouves gelegen, beeindruckt das Höhlensystem durch imposante Stalagmiten und Stalaktiten, eine reiche Geschichte als antike Opferstätte sowie die charakteristische Kapelle Agia Paraskevi, die direkt über dem Höhleneingang errichtet wurde.
Lage & Dimensionen der Skotino Höhle
Die Höhle befindet sich in unmittelbarer Nähe von Gouves und erstreckt sich über beeindruckende Dimensionen:
- Gesamtfläche: Ca. 2.500 m² verteilt auf mehrere Ebenen
- Länge: 170 Meter tief im Inneren des Hügels
- Erkundungspfad: Ein rund 450 Meter langer touristischer Weg führt durch die Räumlichkeiten der Höhle
Wegbeschreibung & Anforderungen an die Begehung
Die Erkundung der Skotino Höhle bietet ein authentisches Abenteuer, verlangt Besuchern jedoch auch Vorsicht ab:
- Gelände & Wegführung: Der 450 Meter lange Pfad durch die Höhle ist uneben und anspruchsvoll zu begehen.
- Achtung Rutschgefahr: Im Inneren sind die Felsen und Steine extrem glitschig. Jeder Schritt sollte achtsam gesetzt werden.
- Barrierefreiheit: Aufgrund des terrainbedingten Schwierigkeitsgrades ist der Besuch für Personen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht geeignet.
Wichtige Tipps für deinen Besuch: Eintritt & Ausrüstung
Wer die Agia Paraskevi Höhle auf eigene Faust erkunden möchte, sollte folgende Hinweise beachten:
- Eintrittskosten: Der Eintritt zur Skotino Höhle ist kostenlos. Du kannst die Anlage eigenständig und flexibel erkunden.
- Festes Schuhwerk zwingend erforderlich: Wegen der feuchten, glitschigen Untergründe sind feste Wanderschuhe oder trittsichere Sportschuhe absolute Pflicht. Sandalen oder einfaches Schuhwerk sind ungeeignet.
- Taschenlampe mitnehmen: Da die Höhle nicht durchgehend beleuchtet ist, empfiehlt sich eine eigene Lichtquelle (Taschenlampe oder Stirnlampe).
Bilder und Text: Monika Habel
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Die Kapelle befindet sich über dem Eingang zur 160 Meter tiefen Skotino-Höhle, einer aktiven Stalagmitenhöhle. Der Name bedeutet „dunkel“ und auf den ersten Blick scheint es gut beleuchtet zu sein. Nach dem letzten Felssturz ist der Einstieg sehr erschwert.Sobald Sie jedoch in der Höhle sind, scheinen die dunklen, feuchten Wände das letzte bisschen Licht aufzusaugen, und es ist nützlich, eine Taschenlampe mitzunehmen (und gutes Schuhwerk zu tragen). da es rutschig ist). Die Höhle war in minoischer Zeit ein heiliger Ort und Archäologen haben darin auch dorische und römische Artefakte gefunden. Mitunter findet man auch Kadaver von abgestürzten Tieren. Sie wird auch die Höhle der Heiligen Paraskevi genannt, der auf den Ikonen in der Kapelle mit einer Schale mit zwei Augäpfeln dargestellt ist, die Schutzheilige der am Auge Erkrankten, daher auch der Name “Skotino”.